Rundbrief 3
„Miteinander verbinden muss man das: Der Ruhende muss handeln, und der Handelnde muss ruhen.“ (Seneca)
Liebe Eltern & Freunde,
Insgesamt dürfen wir wieder ein saftiges GRÜN vermelden.
Das mit Abstand am häufigsten benutzte Wort am gestrigen Kommunikationstag war: „SUPER!“
Unsere Jugendlichen meistern also den Einstieg bisher mit Bravour. Es läuft so gut, dass wir die ersten Berichte von Durchfall und Krankheit geradezu mit Erleichterung aufnehmen. ![]()
Die Schwierigkeiten werden noch früh genug kommen.
Hier wieder die Kurzmeldungen aus unseren Einsatzländern.
(rechts in den Länderkategorien bzw. nach unten scrollen)
Herzliche Grüsse
Pablo.
Brasilien: „Der Sprung ins Freiwilligenjahr!“
Vorgänger Carl (heute): „Alles super! Die Neuen sind gerade mit Johanna im Projekt. Gestern waren wir Haengematten kaufen, damit es stilecht ist. Morgen gehts nach Sao Luis.“

Untertitel: “Der Sprung ins Freiwilligenjahr“

Philipp: „Uns gehts immer noch sehr gut hier, alles super, lediglich die wohnung ist ziemlich abgefackt. aber heut abend, sobald die maedels raus sind und es etwas ruhiger wird, starten wir ne grosse putzaktion:) In den Projekten gewoehnen wir uns so langsam ein und mir persoenlich gefallen sowohl Barraca als auch Maravilla total gut. Liebe Gruesse aus Brasilien, Philipp“
Argentinien: „Alles bestens.“
Die FW sind bei ihren Gastfamilien. Neben Sprachkurs und Projekteinstieg steht in Buenos Aires die Wohnungssuche an. Hier wird es wohl noch ein paar Tage dauern dauern bis wir das Passende gefunden haben, schließlich wollen wir zwar gut und sicher leben, aber auch „basis-nah“, also keinesfalls abgehoben von der einfachen, einheimischen Bevölkerung. Inzwischen haben die FW gute Haus-Vorschläge gemacht, so dass wir in der kommenden Woche den Mietvertrag unterzeichnen werden.
Neu-FW Laura schreibt: „Wir waren in Zaraté und wir zwei Mädels haben zum ersten Mal unser Projekt gesehen. Wir sind sehr zufrieden, die Kids waren richtig nett, obwohl sie wahrscheinlich noch nie jemand deutsches gesehen haben. In das Projekt kann und muss man richtig viel Arbeit stecken, aber wir freuen uns drauf und sind motiviert
.“
Jakob: „Uns gehts gut. Sprachlich läuft es schon viel besser als in der ersten Woche. Heute fängt unser Sprachkurs an. Abends ist es kalt. Wo ich wohne ist es super sicher. Die Kids haben uns gut empfangen.“
Christoph: „Alles bestens.“
Igor: (über unsere Che-Pibe-WG): „Sie können das OAT nun [nach einer kleinen Essensunverträglichkeit] richtig genießen und haben hoffentlich das Vertrauen in das argentinische Fleisch noch nicht verloren. Sie waren bereits alle in ihren Projekten und kamen bei ihren Erzählungen kaum aus dem schwärmen. Ihr erster Eindruck von der Arbeit war mehr als positiv. Nach und nach bekommt man einen besseren Eindruck von allem und wir freuen uns hier zu sein. Die beiden anderen Jungs sind in Escobar und melden ebenfalls gruen. Sie leben jetzt in ihren Gastfamilien und verstehen sich gut mit ihnen. Die beiden Maedels sind mit Zarate auch zufrieden. Es ist ein „kleines Staedtchen mit viel gruen“, wie sie sagen. Che Pipe hat bislang ebenfalls eine sehr gute Zeit.“
Daisy schreibt: „Also Simon, Henning und mir gehts gut, alles im gruenen Bereich, die Arbeit gefaellt mir, das Projekt is super und die Leute aus der Arbeit hyper nett. Wohne im Moment bei Lili einer Projektmitarbeiterin und die Gastfamilie gefaeltt mir sehr gut…. unsere Vorgaenger haben ein hervorragendes on arrival training mit uns gemacht und sind super lieb.“
Und am 02.09.2009 schreibt Daisy: „unsere Ampel ist supergruen. Sind im moment alle in unseren Gastfamilien in Villa Fiorito. Das Projekt laeuft ganz gut, die Kids sind total lieb (bis jetzt haha) und bis jetzt gabs auch keine Lebensmittelvergiftungszwischenfaelle mehr. Die Zeit vergeht irgendwie rasendschnell und ich mag gar nich dass unsere Vorgaenger abreisen, die sind so cool.”
Alt-FW Christoph schreibt: „gracias por el ano inolvidable en ARGENTINA! les voy a extranar mucho y les quiero un monton!!!“
Alt-FW Nils schreibt: „Es war wirklich ein wunderschönes Jahr, voller unvergesslicher Erlebnissen und prägenden Erfahrungen. Nicht immer war es leicht, aber der Abschied wird uns unheimlich schwer fallen. Wir wollten uns ganz herzlich bei Euch bedanken, dass Ihr uns dieses Jahr ermöglicht habt. Wir hätten es nicht sinnvoller nutzen können! Und: Wir haben eine Menge gelernt. Wir hoffen, Euch in Zukunft bei Auswahlseminaren und VBS unterstützen zu können. Bis bald und mit herzlichen Grüssen aus Buenos Aires, Nils & Christoph.“
Nathalie: „Das OAT macht sehr viel Spass. Jujuy ist echt cool, es gefällt mir sehr gut hier. Also mir persönlich geht es sehr gut, die Projekte sind alle total cool und echt interessant auch mit dem Spanisch klappt es gut und ich freu mich auf die zeit in der Gastfamilie. Ich freu mich auf den zeichenkurs und die naechste zeit. Danke dass ich hierher durfte =) Es ist sehr schoen hier!“
Luisa: „Mir geht´s super. Die Stadt ist ganz toll, die Projekte finde ich auch toll. Ich werde bald in meiner Freizeit öfters Tennis spielen und hab da schon Leute kennen gelernt. Das Wetter ist wahnsinnig gut, richtig heiss.“
Neues von Patrick & Felix
Patrick: „Uns gehts super! Wir hatten eine super tolle ankunft. Alles lief wirklich erste sahne. Kein Überfall, kein geklautes gepaeckstueck. Alles perfekt, Guate-gruen.
Wir waren schon alleine auf dem Markt, haben uns den Tee Rosa de Jamaica gekauft. Der war so lecker! Morgen gehen wir ins Pastoral, übermorgen in die Comunidad Esperanza. Die Ehemaligen machen das super. Von Guate kommt ein zweites grün. Felix wedelt mit seinen Händen. Wir reden mit den Leuten aus Bolivien. Es ist so toll, die Idee, den Kommunikationstag zu machen. Man kann mit so vielen wieder chatten.“
Felix: „Reise ging gut. Playa del carmen war schön, es war hart, sich von den anderen (Mexico-FW) zu verabschieden. Flug nach Flores war kein Problem. Ich bin nur ein bisschen erkältet. Alles total schön hier. Der Kulturschock ist noch ausgeblieben, ist alles so Schmuck. Hätte nicht gedacht, dass die WG so luxuriös ist!“
Video hier:
Dominikanische Republik: GRÜN!
Dominikanische Republik: GRÜN!
Benni (heute): „Mir geht´s super! Wir sind schon richtig drinnen. Ich helfe in der Sala de Tareas. Die Vorgaenger helfen uns gut und zeigen Euch. Stimmung ist gut. Die Stadt Nagua und ihr Flair gefallen uns gut, die Menschen auch.“
Alex Guschanski: „Natur ist so schön. Hitze erträglich. Hohe Luftfeuchtigkeit. Ankunft mit PickUp toll. Das bunte Treiben der Menschen begeistert. Wir wurden voll gut aufgenommen. OAT war ein richtig guter Einstieg.“
Lucie Grimm: „Supercool mit den Ehemaligen, haben viel kennen gelernt, wir können uns nicht beschweren.“
Boli: „Wo ist das Meer geblieben?!!!!“
Pablo schreibt: „In den nächsten Tagen ist mit Höhenkrankheit, Erkältungen und Übelkeit zu rechnen. Ansonsten bleibt alles bestens.“
Chiara: „Das OAT ist richtig gut, die Stimmung auch. Wir sind voll des Lobes für die Vorgänger. Mit Cochabamba bin ich total zufrieden. Ich hab ein richtig gutes Gefühl!“
Miriam (über Facebook): „immer noch alles toll hier… am donnerstag gehts endlich richtung TARIJA… seminar ist interessant…unsere mägen spielen zwar verrückt, aver dat löpt!“
Corinna musste vorübergehend ins Krankenhaus, dürfte aber bis Sonntag wieder fit sein.
Clara (per skype): „Mir gehts gut!“
Kiki: “ hier ist übrigens alles einfach nur toll und ich kann mich nur nochmal bedanken!!! liebe grüße kiki“
Leonie „Alles super hier! OAT war voll spannend. Viele Projektvertreter und interessante Vorträge und Gespräche. Ich bin uebergluecklich und freu mich schon auf el alto!“
Das Foto trägt den Titel: Wo ist das Meer geblieben?!!!!
(ist vielleicht nicht ganz deutlich aber wir befinden uns in einem leeren Pool)
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hier eine witzige Wochenmeldung aus Boli:
Nach langer und schöner Reise durch Argentinien und Bolivien, sind wir letzte Woche Dienstag glücklich und todmüde in Cochabamba angekommen. Die ersten drei Tage verbrachten wir in den zwei Cocha Wgs, lernten die Stadt kennen, und hatten Zeit uns ein wenig zu erholen und unser Spanisch auf die Probe zu stellen. Am Freitag begann dann das on arrival training (OAT)
mit von der partie sind seitdem unsere lieben Vorgänger Arne, Phillip, Janusch (der uns schon in Jujuy abholte) und unsere wunderbaren Köchinnen,Jasmin, Katja und Freya.
Unser OAT Alltag sieht folgendermaßen aus:
In liebevoll rauem Ton werden wir morgens um 7.00Uhr Ortszeit von Janusch geweckt. Nach einem leckeren Frühstück mit Müsli, Brötchen, Tomaten, Käse geht es um 8.30 Uhr (es kann auch zu Verzögerungen kommen) mit Spanischunterricht frisch in den Tag. Nach einer ersten Tallerzzeit bis zum Mittagessen, Dynamicas, Spielen und vielem mehr, fühlen wir uns gut vorbereitet für das was in diesem Jahr auf uns zukommen wird. Nach dem Mittagessen geht es mit einem von uns vorbereiteten Taller weiter um unsere zukünftige Arbeit konkret erfahrbar zu machen und den Tallergebenden im Vorfeld gute Tips geben zu können. Das i- Tüpfelchen waren die tollen Vorträge von Carmen (colectivo katari), Ludwin aus dem Inti, und Compa Cochabamba.
So, das war ein kurzer Überblick über 6 sonnenbeschienene Tage OAT hier in Cocha.
Gesundheitlich sind wir fast alle gut auf dem Damm. Leider hat es Corinna ein wenig mehr aus der Bahn geworfen. Sie hat neben dem bolivientypischen Durchfall und Erbrechen noch Halsweh und allgemeines Unwohlsein. Allerdings wird sie sehr umsorgt und ist heute prophylaktisch mit Vivi, unserer Cochavorgängerin, zum Arzt gegangen.
Wir haben euch jetzt ein allgemeines Stimmungs und Durchfallbarometer erstellt, dass vielleicht einiger Erklärung bedarf:
Es gibt eine Zahlenskala von 1-10
1= flussartiger Stuhlgang
10= Backsteinverstopfung
5-6= optimaler Stuhlgang
zusätzlich gibt es eine in Buchstaben ausgedrückte Wohlfühlskala
a= alles super
b= eher medio cool
c= einfach nur schlecht
Anmerkung: Man kann aber auch 1a haben, dass heißt es ist sehr flüssig, aber man fühlt sich wohl dabei.
Auf gehts zum Stimmungsbarometer :
Hannah: Die Freiwilligen rocken! (OAT ist klasse) Mir gehts richtig gut und bin sehr gespannt auf meine Stadt. 8a
Anna: Lebe glücklich, lebe froh… Alles schön,alles gut.. 4a
Lea: Mir gehts gut mit dem OAT, den Ehemaligen, den Bolis und meiner Gesundheit. 6a
Berit: Alles klar! Manchmal was müde, aber sehr zufrieden mit meiner neuen Umgebung. 5a
Miri: Mir geht es gut, gesundheitlich schwankend- aber passt. Und alles im grünen Bereiche. OAT gefällt. 2-3 a-b
Clara: Das OAT ist klasse und super interessant. Ich bin zwar ein bisschen angeschlagen, fühle mich aber gut. 4a
Till: Alles TOP, OAT& Cocha klasse. Klopapier und Zigaretten leider Mangelware. Habe gestern das erste
Mal meine Wäschen mit der Hand gewaschen. 3a
Valerie: Bolivien enttäuscht-denn: warte noch auf prophezeiten Durchfall. Das OAT ist interessant und intensiv,
freu mich riesig auf Sucre. 6a
Resa: OAT echt richtig interessant und die ständige Klopapiersuche hält einen wenig. fit. Fühle mich puddelwohl
hier trotz. 1b
Leo: Wo bleiben meine 1000krankheiten, die mir vorher gesagt wurden?! Ich bin glücklich,gesund, wohlgenährt
und das OAT ist HAMMA!!…ach ja: 7a
Jakob: Schönes OAT, schöne Vorgänger und eine gute Städtevorbereitung! Seit einigen Minuten. 5a
Chrissi: Die Vorgänger sind klasse, das OAT echt interessant, und mir geht es auch gut
5a
Kiki: Trotz übermäßig netter Hunde und Dauersprints zum Klo ist das hier echt Schnieke!!! Habe mich von 1b
auf Verstopfung hoch gearbeitet.
Tania: Mir geht es sehr gut! Bin rund um zufrieden- und das ist ein gutes Gefühl. Mittlerweile steigt die
Spannung endlich „meine Stadt“ kennenzulernen. 4a
Kai: JOA, am Morgen ist es meistens etwas zäh aber grundsätzlich bin ich voll fit und gut gelaunt.
Eigentlich immer. 6a
Chiara: Tolle neue Eindrücke, die manchmal ein wenig erdrückend sein können. Ich genieße die Zeit in vollen
Zügen und halte das OAT für sehr sinnvoll und gut. von 9a zu 3a .
Isa[Schnixon]: Das OAT flutscht wie eine 1a ohne Verstopfung. Trotzdem ist es anstrengend. Ich schreibe mir viel
auf um die guten Gedanken und Ideen dieses OAT in das Jahr mit zu nehmen. Everything is allright! 3a
Corinna:..ist gerade vom Arzt zurück, hat eine Infusion und Medikamente bekommen und ist auf dem Weg der Besserung!!!
Special: Hymne an die Küche&die Vorgänger..
Das weltbeste essen- Legga,legga..yamyam!
Die schönsten Vorgänger…auch zum anbeißen mit guten Tipps und viiiel geduld —SUPPEERRR; Joa Man!
..si, eso es todo!
Danke, für alle die es möglich machten&machen,dass wir hier sein können!
Besonders an alle Initiativler und die lieben Eltern!
liebste Grüße
Anna & Chiara
Freiwillige in Fortaleza fühlen sich wohl…
Neues aus Fortaleza (Stand 26. Aug.):
Inzwischen ist auch „Alt-Freiwillige“ Johanna wieder zurück in Fortaleza und managet zusammen mit Carl das On-Arivel-Training (OAT) für die „Neuen“. Gestern Nachmittag waren die Freiwilligen kurz vor dem Aufbruch zum Besuch des Projekts „Maravilha“ in einer der Farvelas in Fortaleza im Internetcafe.
Audrey berichtet: „Mir geht’s seeehr gut! Die anderen 3 schlafen dauerhaft, aber ich glaub das ist normal… […] Im ernst, es ist zurzeit nicht wirklich heiß hier… regnet viel usw.“.
Hannes schreibt: „Alles gut! Nur mein Fuß macht mir etwas zu schaffen weil das Laufen in Flipflops einfach weh tut…“.
Am Wochenende werden sie zu sechst in das Stranddorf Canoa Cebrada fahren. Am Montag stößt auch Alt-Freiwilliger Jonas Leppig zu der Truppe.
Mitte der nächsten Woche machen sich dann Lisa und Audrey zusammen mit Jonas und Johanna auf den Weg nach São Luis.
Philipp schickt uns folgendes Bild:
Hinweiß zu Artikeln bzw. Berichten aus Brasilien:
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Jonas Leppig, Jahrgang 08/09, Fortaleza, Brasilien 00 – Artikel: Soziale Ungerechtigkeit in Brasilien (Juli 2009) Persönliche Erfarungen… |
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Johanna Schlunk, Jahrgang 08/09, Fortaleza, Brasilien 07 – 7. Erfahrungsbericht aus Brasilien (15.07.09) Von einem Ausflug mit Straßenkindern und persönlichen Gedanken |
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Jonas Leppig, Jahrgang 08/09, Fortaleza, Brasilien 00 – Artikel: Soziale Ungerechtigkeit in Brasilien (Juli 2009) Persönliche Erfarungen… |
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Johanna Schlunk, Jahrgang 08/09, Fortaleza, Brasilien 07 – 7. Erfahrungsbericht aus Brasilien (15.07.09) Von einem Ausflug mit Straßenkindern und persönlichen Gedanken |
Rundbrief 2
Pablo schreibt:
„Wir müssen oft neu anfangen, aber nur selten von vorne!“ (Cordula Müller)
Liebe Eltern & Freunde,
Wie es den neuen Freiwilligen in ihren Einsatzlaendern geht?
Die Theorie lesen Sie hier, die Praxis weiter unten [in den Länderkatogorien, rechts].
Erfreut stellen wir fest: Es deckt sich! J
Beides stimmt uns zuversichtlich, dass wir einen guten Jahrgang begonnen haben, der die anstehenden Herausforderungen meistern und daran wachsen wird.
Laut Theorie befinden wir uns gerade in den sogenannten „Flitterwochen“ bevor die raue Wirklichkeit voller Konfrontationen mit Armut, Leid und Ungerechtigkeit unsere Jugendlichen in den naechsten Wochen auf den Boden der (sozialen) Realitaet holt und zum Nachdenken und Handeln herausfordert. Entscheidend wird sein, ob es uns gemeinsam gelingt, die naechsten 3 Monate gut zu ueberstehen. Deshalb sprechen wir immer von „100 Tagen Anstrengung“! Dann, aber erst dann, sind wir ueber den Berg …Bekanntlich bewegen wir uns auf einer U-Curve mit den Teilphasen Honeymoon, Saure-Gurken-Zeit, Tiefpunkt mit Heimweh, Wendepunkt (der FW hat sich in seinem neuen Umfeld eingefunden und mit den Umstaenden arrangiert) und Genussphase mit Sinnerfuellung.Die jetzige, erste Zeit wird immer als sehr intensiv erlebt und wird die Jugendlichen bald an die Grenzen des Bewaeltigbaren bringen (wir nennen das „crisis zone“): Voller neuer Erfahrungen geht es raus aus dem Altbekannten („comfort zone“), rein in eine bisher unbekannte Kultur, Sprache und Realitaet. Fragen werden aufgeworfen, Gedanken (ob man das Jahr packen wird) angestellt.Wir alle versuchen eine moeglichst optimale Balance zwischen Fordern und Foerdern. Ein Tick „gezielte Ueberforderung“ ist hilfreich, denn gerade hieran werden sie auch wachsen. Aber: Eine massive Ueberforderung ist dagegen kontraproduktiv, insbesondere dann, wenn kein Bewaeltigungsmechanismus greift und keine Bezugsperson zur Verfuegung stehen wuerde. Deshalb ist es so unheimlich wichtig, dass wir alle Anteil an unseren Jugendlichen nehmen.
Immer wieder werden wir gefragt, warum wir so viel mit Humor und Freude arbeiten – waere bierernst nicht effizienter?
Humor ist bei uns kein Selbstzweck.
1) Er ist ein wichtiger protektiver Faktor: Wer lacht kann Erfahrungen besser verarbeiten. (Humor hilft!).
2) Lachen ist „Musik für die Seele“.
3) Es oeffnet unseren Freiwilligen Tueren, die sonst vielleicht verschlossen blieben (gerade in einer fremden Kultur).
4) Es ist einfach ein angenehmerer Umgang fuer uns alle. Das goennen wir uns!








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